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	<title>Entwicklungshilfe-Blog &#187; Klimaschutz</title>
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		<title>Ach, wenn gute Politik so einfach wäre</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2009/11/ach-wenn-gute-politik-so-einfach-ware/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Walz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aufgekl&#228;rte deutsche Staatsb&#252;rger lebt in einem Dilemma: Einerseits ist es zu einem Gemeinplatz geworden, dass Entwicklungsarbeit auf der S&#252;dhalbkugel zu bef&#252;rworten ist. Andererseits will man&#39;s dann doch nicht zu weit treiben: Immerhin finanzieren wir durch Entwicklungsgelder ausl&#228;ndische Konkurrenz.
Deshalb lie&#223; der Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) per Bild-Zeitung verk&#252;nden: Indien und China sollen demn&#228;chst ihre Entwicklung ohne deutsche Gelder finanzieren. Klingt gut. Immerhin sind doch die Chinesen dieses V&#246;lkchen, das uns schlechtes Klima, unfaire Konkurrenz und Menschenrechtsverletzungen beschert. &#34;Ach, wenn gute Politik so einfach w&#228;re&#34;, antwortet daraufhin Petra Pinzler in einem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Der aufgekl&auml;rte deutsche Staatsb&uuml;rger lebt in einem Dilemma: Einerseits ist es zu einem Gemeinplatz geworden, dass Entwicklungsarbeit auf der S&uuml;dhalbkugel zu bef&uuml;rworten ist. Andererseits will man&#39;s dann doch nicht zu weit treiben: Immerhin finanzieren wir durch Entwicklungsgelder ausl&auml;ndische Konkurrenz.</p>
<div style="text-align: justify">Deshalb lie&szlig; der Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) per Bild-Zeitung verk&uuml;nden: Indien und China sollen demn&auml;chst ihre Entwicklung ohne deutsche Gelder finanzieren. Klingt gut. Immerhin sind doch die Chinesen dieses V&ouml;lkchen, das uns schlechtes Klima, unfaire Konkurrenz und Menschenrechtsverletzungen beschert. &quot;Ach, wenn gute Politik so einfach w&auml;re&quot;, antwortet daraufhin Petra Pinzler in einem lesenswerten Argument in &quot;Die Zeit&quot; (Nr. 46, S. 33) und zeigt, wie Entwicklungshilfe f&uuml;r China und Indien mit Klimaschutz und Fortschritt in Afrika zusammenh&auml;ngen.</div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify">Dass Entwicklungsarbeit Konkurrenz schafft, ist f&uuml;r Pinzler notwendig mit guter Entwicklungshilfe verbunden: Durch diese sollen die s&uuml;dlichen L&auml;nder ja gerade in die Lage versetzt werden, autonom auf dem Weltmark ihren Wohlstand zu erwirtschaften. Das geht eben nur, wenn sie auch wettbewerbsf&auml;hig werden. Zudem wahrt es auch unsere Interessen, wenn wir den Export an (insbesondere umweltfreundlichen) Technologien nach China und Indien nicht einstellen: W&uuml;rden China und Indien in den kommenden Jahren nur ann&auml;hernd so viel Schmutz wie das Abendland in den vergangenen Jahrhunderten in die Atmosph&auml;re blasen, w&auml;re jede Lebensgrundlage f&uuml;r menschliches Leben vernichtet. Au&szlig;erdem f&ouml;rdere man auf diesem Wege den Fortschritt in Afrika: Durch chinesische Massenproduktionen k&ouml;nnten z.B. Solarzellen in Afrika f&uuml;r Bauern bezahlbar werden. Des Weiteren w&uuml;rden mehr chinesische Firmen in Afrika Umweltstandards beachten.</div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify">N&auml;heres findet ihr unter dem Link zum Online-Artikel:</div>
<div style="text-align: justify">&nbsp;</div>
<div style="text-align: justify">www.zeit.de/2009/46/Argument-Entwicklungshilfe</div>
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		<title>Zeit zu handeln – der Klimawandel wartet nicht</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2009/09/zeit-zu-handeln-%e2%80%93-der-klimawandel-wartet-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 11:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Armbruster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afrikanische Union]]></category>
		<category><![CDATA[CO2 Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsländer]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopenhagen &#8211; noch 85 Tage bis zur UN-Klimaschutzkonferenz. Eine richtungsweisende Konferenz soll es werden, doch die Meldungen in diesen Tagen zeugen mal wieder vor allem von einem: B&#252;rokratie und politisch-strategische &#220;berlegungen &#252;berlagern den Willen zur Ver&#228;nderung. Und auch wenn beim Klimawandel alle aktiv werden m&#252;ssen, Industrienationen und Entwicklungsl&#228;nder, so sind von den Folgen doch vor allem wenig entwickelte L&#228;nder betroffen. Diese m&#252;ssen finanziell unterst&#252;tzt werden, damit sie die durch den Klimawandel verursachten D&#252;rren, Hungersn&#246;te und &#220;berschwemmungen &#252;berstehen k&#246;nnen. Zehn L&#228;nder der Afrikanischen Union fordern genau dies: Entsch&#228;digungen f&#252;r den Klimawandel. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&gt;--><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Kopenhagen &ndash; noch 85 Tage bis zur UN-Klimaschutzkonferenz. Eine richtungsweisende Konferenz soll es werden, doch die Meldungen in diesen Tagen zeugen mal wieder vor allem von einem: B&uuml;rokratie und politisch-strategische &Uuml;berlegungen &uuml;berlagern den Willen zur Ver&auml;nderung. Und auch wenn beim Klimawandel alle aktiv werden m&uuml;ssen, Industrienationen und Entwicklungsl&auml;nder, so sind von den Folgen doch vor allem wenig entwickelte L&auml;nder betroffen. Diese m&uuml;ssen finanziell unterst&uuml;tzt werden, damit sie die durch den Klimawandel verursachten D&uuml;rren, Hungersn&ouml;te und &Uuml;berschwemmungen &uuml;berstehen k&ouml;nnen. Zehn L&auml;nder der Afrikanischen Union fordern genau dies: Entsch&auml;digungen f&uuml;r den Klimawandel. 67 Milliarden Dollar j&auml;hrlich sollen die Industriel&auml;nder bezahlen.</span><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Innerhalb der EU-Staaten werden solche Zahlungen ebenfalls als notwendig angesehen &ndash; 100 Milliarden Euro sollen ab 2020 j&auml;hrlich an Entwicklungsl&auml;nder gezahlt werden. So weit, so gut. Doch ein altes EU-typisches Schreckgespenst taucht wieder auf und macht alles schwieriger als es sein m&uuml;sste: Die Angst die nationalstaatliche Souver&auml;nit&auml;t zu verlieren, hindert die Staaten ein weiteres Mal an einer effizienten Umsetzung. Durch Zahlungen, die aus dem gemeinsamen Haushalt geleistet w&uuml;rden, w&uuml;rde die Kommission zu viele Kompetenzen erhalten. Dabei br&auml;uchten die Verantwortlichen doch nur einmal die Realit&auml;t anzuschauen, um festzustellen, dass f&uuml;r ein solches Hin und Her keine Zeit mehr ist, dass es zu handeln gilt. Bei 31,5 Mrd. Tonnen lagen die weltweiten CO2 Emissionen 2008, das ist der zehnte Rekordwert in Folge. Und das bedeutet eine Zunahme um fast 40% im Vergleich zu den Werten im Jahr 1990. Dabei wurde im Kyoto Protokoll eigentlich eine Minderung der Emissionen um 5,2% bis 2012 beschlossen.</span></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">So kann es nicht weiter gehen. Es geht um die Zukunft unserer Heimat, der Erde. Um nicht mehr und nicht weniger. Und diese Erde ist auch die Heimat all derer, die mit politischem Taktieren, ein Scheitern der Verhandlungen in Kopenhagen provozieren. Doch leider scheint dieses Ausma&szlig; und die Dringlichkeit vielen noch nicht bewusst zu sein.</span></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Zu den Forderungen der Afrikanischen Union berichtet der Spiegel unter: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,644683,00.html">www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,644683,00.html</a></span><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">&Uuml;ber die Uneinigkeiten innerhalb der EU berichtet die S&uuml;ddeutschen Zeitung: </span><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/816/487225/text/">www.sueddeutsche.de/politik/816/487225/text/</a><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die Zahlen zu den weltweiten CO2 Emissionen beruhen auf Angaben des IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien). In diesem Zusammenhang findet man dort auch einen wirklich interessanten Alternativvorschlag zum bisherigen Vorgehen der Staatengemeinschaft: Im Fokus solle nicht das Verbieten von CO2 Emissionen stehen, sondern eine Kopplung dieser an Investitionen in Erneuerbare Energien. Die Emissionen w&uuml;rden dann so ganz automatisch zur&uuml;ckgehen. Zu finden unter: <a href="http://www.iwr.de/news.php?id=14686">www.iwr.de/news.php</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ecuador tauscht Regenwald gegen Geld</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2009/05/ecuador-tauscht-geld-gegen-regenwald/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 07:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Kleiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionshandel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ölkonzern]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber eine ganz neue Form der Entwicklungshilfe berichtet &#34;Die Zeit&#34;: Ecuador will 4,8 Millionen Hektar artenreichen, amazonischen Regenwald vor dem Kahlschlag und der Ausbeutung durch &#214;lkonzerne retten und fordert daf&#252;r einen Schuldenerlass oder eine Erh&#246;hung der Entwicklungshilfe. Deutschland ist gr&#246;&#223;ter Unterst&#252;tzer der Initiative und bezeichnet sich als Leadnation des Projektes.
Unklar ist noch, auf welcher Bemessungsgrundlage der Tausch &#34;Geld gegen Regenwald&#34; stattfinden soll. Ecuadors Umweltministerium schl&#228;gt vor, den vermiedenen CO2-Aussto&#223; zugrunde zu legen. K&#228;ufer in Industriel&#228;nder k&#246;nnen Zertifikate am europ&#228;ischen Markt f&#252;r Emissionen erwerben. Das Geld soll dann in einen Fonds ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber eine ganz neue Form der Entwicklungshilfe berichtet &quot;Die Zeit&quot;: Ecuador will 4,8 Millionen Hektar artenreichen, amazonischen Regenwald vor dem Kahlschlag und der Ausbeutung durch &Ouml;lkonzerne retten und fordert daf&uuml;r einen Schuldenerlass oder eine Erh&ouml;hung der Entwicklungshilfe. Deutschland ist gr&ouml;&szlig;ter Unterst&uuml;tzer der Initiative und bezeichnet sich als Leadnation des Projektes.</p>
<p>Unklar ist noch, auf welcher Bemessungsgrundlage der Tausch &quot;Geld gegen Regenwald&quot; stattfinden soll. Ecuadors Umweltministerium schl&auml;gt vor, den vermiedenen CO2-Aussto&szlig; zugrunde zu legen. K&auml;ufer in Industriel&auml;nder k&ouml;nnen Zertifikate am europ&auml;ischen Markt f&uuml;r Emissionen erwerben. Das Geld soll dann in einen Fonds flie&szlig;en, dessen Zinsen wiederum f&uuml;r den Schutz des Regenwaldes und andere Entwicklungs- und Umweltschutzprojekte flie&szlig;en.</p>
<p>Der vollst&auml;ndige Artikel aus der Zeit vom 20.05.2009 gibt es <a href="http://www.zeit.de/2009/22/Ecuador?page=1">hier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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