Beiträge mit dem Schlagwort Entwicklungspolitik
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Immer, wenn ein neues Kabinett vorgestellt wird, gibt es Überraschungen, Lob und natürlich auch Kritik. Eine der größten Überraschungen der neuen Regierung war mit Sicherheit die Ernennung Dirk Niebels zum Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Dirk Niebel? War das nicht einer derjenigen, die unlängst die Abschaffung eben dieses Ministeriums gefordert hatten? Und war das nicht derjenige, der populistische Forderungen geäußert hat wie “Wir brauchen erst in Deutschland Lehrer und dann in Afrika”? Die Antworten darauf lauten “Ja” und “Ja”! Von daher überrascht es nicht, dass aus Verwunderung schnell harsche Kritik …
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… heute möchte ich auf einen Beitrag des ZDF hinweisen, der anhand von fünf Beispielländern exemplarisch fragt, wie der Stand der Umsetzung der UN-Millenniumsziele heute ist. ‘Mission 2015′ ist eine 45-minütige Reportage, die neben den Chancen der verabschiedeten Ziele, vor allem die Hindernisse und Grenzen in der konkreten Realisierung aufzeigt.
Link zur Reportage
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Der Dezember hat begonnen, mit ihm die Adventszeit – die Zeit des Innehaltens, der Besinnlichkeit … und der Adventskalender. Mit Schokolade gefüllt liegen sie schon seit Wochen in den Supermärkten; auch hier wird es nun einen Adventskalender geben. Statt Schokolade oder bunten Bildchen findet man jedoch jeden Tag im Dezember eine Zahl, ein Fakt, eine kurze Informationen rund um die Themen unseres Blogs. Damit wollen wir Tag für Tag symbolisch ein Türchen öffnen, den Wissenshorizont ein kleines bisschen erweitern und zum Nachdenken anregen.
TAG 1:
Laut einer Studie des Global Humanitarian Forums, …
Entwicklungspolitik »
Der bedeutende ghanaische Wirtschaftswissenschaftler George Ayittey hat ausgerechnet, dass seit 1960 die Summe von sechs Marshallplänen nach Afrika gepumpt wurde- „ohne erkennbares Ergebnis.“ Ferner hat er daran erinnert, dass in den 60er Jahren sich Afrika nicht nur selbst ernähren, sondern auch noch Lebensmittel exportieren konnte. Heute vertreten viele afrikanische Regierungen nicht die Interessen ihrer Bürger. 2004 errechnete die Afrikanische Union, dass Korruption Afrika jährlich 148 Milliarden Dollar kostet. Hinzu kommt die Kapitalflucht aus Afrika mit etwa 22 Milliarden Dollar.
Während ein großer Teil der regierenden „Elite“ seit Jahren mit Härte …
Entwicklungspolitik »
Volker Seitz, ehemaliger Botschafter und Autor des Buches “Afrika wird armregiert”, macht im folgenden Artikel deutlich, dass das eigentliche Problem afrikanischer Staaten die dortigen Regierungen sind. Ihre Landleute sind ihnen mehr oder weniger egal und so sehen sie auch in der Massenauswanderung, die man leider in vielen afrikanischen Staaten beobachten kann, kein Alarmzeichen.
“Es bringt nichts, um den heißen Brei herum zu reden. Die regierenden Eliten in den „afrikanischen Vampirstaaten“( so nennt sie der ghanaische Ökonom George Ayittey) haben in einem Land nach dem anderen die Wirtschaft und den Staat ruiniert. …
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Der aufgeklärte deutsche Staatsbürger lebt in einem Dilemma: Einerseits ist es zu einem Gemeinplatz geworden, dass Entwicklungsarbeit auf der Südhalbkugel zu befürworten ist. Andererseits will man's dann doch nicht zu weit treiben: Immerhin finanzieren wir durch Entwicklungsgelder ausländische Konkurrenz.
Deshalb ließ der Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) per Bild-Zeitung verkünden: Indien und China sollen demnächst ihre Entwicklung ohne deutsche Gelder finanzieren. Klingt gut. Immerhin sind doch die Chinesen dieses Völkchen, das uns schlechtes Klima, unfaire Konkurrenz und Menschenrechtsverletzungen beschert. "Ach, wenn gute Politik so einfach wäre", antwortet daraufhin Petra Pinzler in einem …
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Nach der Veröffentlichung des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und FDP in der vergangenen Woche, hat die Kampagnen- und Lobbyorganisation ONE eine erste Analyse der Passagen zur Entwicklungszusammenarbeit vorgenommen.
ONE bewertet die Orientierung an den Millennium-Entwicklungszielen als durchaus positiv, wobei die Erreichung des 0,7%-Ziels (= jedes UNO-Land hat sich verpflichtet, bis maximal 2015 0,7% seines Bruttonationleinkommens in Entwicklungshilfe zu investieren; Anm. d. Red.) zeitlich nicht fixiert wird. Darüber hinaus soll die Effizienz und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit gesteigert werden; einen Schwerpunkt wird die bilaterale Zusammenarbeit bilden.
Viel konkreter werden die Vorhaben der neuen Regierung …
Entwicklungspolitik »
Wasserknappheit ist eines der zentralen Probleme des 21. Jahrhunderts. Viele Fachleute gehen davon aus, dass schon bald Kriege um den Zugang zu Wasser geführt werden könnten. Die Politik muss Handeln, doch es passiert viel zu wenig.
Mal wieder sind es die Länder der 3. Welt, die von dem Handeln der Menschen im Westen am stärksten betroffen sind. Der Klimawandel schreitet voran, hauptsächlich verursacht vom Westen. Die Konsequenzen: Die Wüsten dehnen sich immer weiter aus, die Meerespiegel steigen an, viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, leiden unter Trinkwassermangel. Doch es ist nicht …






