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Beiträge mit dem Schlagwort Afrika

Aktuell »

[20 Feb 2010 | Lisa Armbruster | Keine Kommentare | ]

Entwicklungsminister Dirk Niebel scheint ein Mann zu sein, der gerne hilft und andere unterstützt. Das ist an sich lobenswert und scheint gut zu seinem Posten im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu passen. Allerdings nur auf den ersten Blick – denn die erwähnte Unterstützung erfahren alte Parteifreunde seinerseits und zwar in Form von Posten im Ministerium. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, besetze Niebel in den vergangenen Wochen zehn Stellen mit externen Leuten, die bislang wenig mit Entwicklungszusammenarbeit am Hut hatten. Recht prekär erscheint dabei vor allem der neue Vorstand …

Allgemein »

[14 Dez 2009 | Anna Kleiner | Keine Kommentare | ]

Entwicklungshilfe ist gemeinhin eine Aufgabe der reichen westlichen Staaten und NGOs, doch welche Rolle spielen eigentlich private Investoren? Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet unter dem Titel “Jetzt sollen die Kapitalisten Afrika retten” über Wirtschaftswachstum in Subsahara Afrika. Der Zeitung zufolge haben sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stabilisiert und die Länder für private Investoren attraktiv gemacht. Dabei haben es Investoren aus Ländern wie China zwar auch auf Rohstoffe abgesehen, einige Investoren denken aber weiter und investieren in lokale Geschäftsideen und Finanzdienstleistungen…ob die Staaten jenseits der Sahara …

Allgemein »

[1 Dez 2009 | Lisa Armbruster | 2 Kommentare | ]

Der Dezember hat begonnen, mit ihm die Adventszeit – die Zeit des Innehaltens, der Besinnlichkeit … und der Adventskalender. Mit Schokolade gefüllt liegen sie schon seit Wochen in den Supermärkten; auch hier wird es nun einen Adventskalender geben. Statt Schokolade oder bunten Bildchen findet man jedoch jeden Tag im Dezember eine Zahl, ein Fakt, eine kurze  Informationen rund um die Themen unseres Blogs. Damit wollen wir Tag für Tag symbolisch ein Türchen öffnen, den Wissenshorizont ein kleines bisschen erweitern und zum Nachdenken anregen.
TAG 1:
Laut einer Studie des Global Humanitarian Forums, …

Entwicklungspolitik »

[27 Nov 2009 | Lisa Armbruster | Keine Kommentare | ]

Eine Milliarde hungernder Menschen weltweit – und die Weltgemeinschaft beendet den Welternährungsgipfel in Rom ohne konkrete Ergebnisse. Dazu kommt, dass viele Staatschefs westlicher Industrienationen mit Abwesenheit glänzten. Dabei sollte die Bekämpfung des weltweiten Hungers Priorität haben. Rund ein Sechstel aller Menschen leiden an Unterernährung und müssen hungern – das sind eine Milliarde Menschen zu viel.
Seit zehn Jahren steigt diese Zahl wieder an, nachdem es von Beginn der 80er Jahre bis Mitte der 90er Jahre gelungen ist, die Anzahl hungernder Menschen kontinuierlich zu reduzieren. Jacques Diouf, Generaldirektor der UN Ernährungs- und …

Entwicklungspolitik »

[17 Nov 2009 | Volker Seitz | 3 Kommentare | ]

Der bedeutende ghanaische Wirtschaftswissenschaftler George Ayittey hat ausgerechnet, dass seit 1960 die Summe von sechs Marshallplänen nach Afrika gepumpt wurde- „ohne erkennbares Ergebnis.“ Ferner hat er daran erinnert, dass in den 60er Jahren sich Afrika nicht nur selbst ernähren, sondern auch noch Lebensmittel exportieren konnte. Heute vertreten viele afrikanische Regierungen nicht die Interessen ihrer Bürger. 2004 errechnete die Afrikanische Union, dass Korruption Afrika jährlich 148 Milliarden Dollar kostet. Hinzu kommt die Kapitalflucht aus Afrika mit etwa 22 Milliarden Dollar.
Während ein großer Teil der regierenden „Elite“ seit Jahren mit Härte …

Entwicklungspolitik »

[10 Nov 2009 | Lisa Armbruster | Keine Kommentare | ]

Volker Seitz, ehemaliger Botschafter und Autor des Buches “Afrika wird armregiert”, macht im folgenden Artikel deutlich, dass das eigentliche Problem afrikanischer Staaten die dortigen Regierungen sind. Ihre Landleute sind ihnen mehr oder weniger egal und so sehen sie auch in der Massenauswanderung, die man leider in vielen afrikanischen Staaten beobachten kann, kein Alarmzeichen.

“Es bringt nichts, um den heißen Brei herum zu reden. Die regierenden Eliten in den „afrikanischen Vampirstaaten“( so nennt sie der ghanaische Ökonom George Ayittey) haben in einem Land nach dem anderen die Wirtschaft und den Staat ruiniert. …

Allgemein, Entwicklungspolitik »

[8 Nov 2009 | Christian Walz | 2 Kommentare | ]

Der aufgeklärte deutsche Staatsbürger lebt in einem Dilemma: Einerseits ist es zu einem Gemeinplatz geworden, dass Entwicklungsarbeit auf der Südhalbkugel zu befürworten ist. Andererseits will man's dann doch nicht zu weit treiben: Immerhin finanzieren wir durch Entwicklungsgelder ausländische Konkurrenz.
Deshalb ließ der Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) per Bild-Zeitung verkünden: Indien und China sollen demnächst ihre Entwicklung ohne deutsche Gelder finanzieren. Klingt gut. Immerhin sind doch die Chinesen dieses Völkchen, das uns schlechtes Klima, unfaire Konkurrenz und Menschenrechtsverletzungen beschert. "Ach, wenn gute Politik so einfach wäre", antwortet daraufhin Petra Pinzler in einem …

Unternehmensethik »

[15 Sep 2009 | Lisa Armbruster | 1 Kommentar | ]
Unternehmen der Solarbranche statten Schulzentrum in Uganda mit Solaranlage aus

 
Die SMA Solar Technology AG, die SolarWorld AG und die Solartechnik Stiens GmbH und Co. KG haben in Kooki/Uganda ein Schulzentrum mit einer Solar-Anlage ausgestattet. Das rund 200 km von der Hauptstadt Kampala entfernte Schulzentrum, das auch ein Internat umfasse und zukünftig um eine Berufsschule ergänzt werden soll, verfügte bisher nur über wenige Stunden Elektrizität am Tag. So konnten die Schüler nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr lernen. Nach Angaben der SMA Solar Technology AG biete die installierte Photovoltaik-Inselanlage nun rund um die Uhr eine zuverlässige Stromversorgung für die rund …

Entwicklungspolitik »

[24 Mai 2009 | Nadja Wilker | 1 Kommentar | ]

 
In einem Artikel in der Washington Post appellierte die Präsidentin Liberias, Ellen Johnson-Sirleaf, an die Industrienationen, Afrika jetzt nicht aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise fallen zu lassen und finanzielle Hilfen und Investitionen deswegen einbrechen zu lassen. Durch Krisen in einzelnen afrikanischen Ländern wie Somalia rücke zu schnell in den Hintergund, wie sehr sich der Rest des Kontinents durch die bisherige Entwicklungszusammenarbeit entfaltet habe. Johnson-Sirleaf warnt alle Staaten vor einem wirtschaftlichen Protektionismus, denn genau wie die Industrieländer bräuchten Afrikas Volkswirtschaften konjukturelle Unterstützung, um der Krise begegnen zu können.
Der aktualisierte Artikel vom …