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	<title>Entwicklungshilfe-Blog</title>
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	<description>weiterdenken</description>
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		<title>I&#8217;m Worth Defending!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Hilfe zur Selbsthilfe der etwas anderen Art:  Da vor allem ältere Frauen immer öfter zu Opfern von Vergewaltigungen werden – die Täter glauben, so die Gefahr einer HIV-Infizierung umgehen zu können – bietet der Verein „I’m Worth Defending“ im kenianischen Slum Korogocho Selbstverteidigungskurse für gerade diese Frauen an. Gerade weil es den über 60-Jährigen oft an der nötigen Kraft mangelt, um sich entsprechend zur Wehr zu setzen, ist die richtige Technik von großer Bedeutung. Im Kurs lernen sie nun, wie sie durch lautes Schreien möglichst viel Aufmerksamkeit erwecken und einen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe zur Selbsthilfe der etwas anderen Art:  Da vor allem ältere Frauen immer öfter zu Opfern von Vergewaltigungen werden – die Täter glauben, so die Gefahr einer HIV-Infizierung umgehen zu können – bietet der Verein „I’m Worth Defending“ im kenianischen Slum Korogocho Selbstverteidigungskurse für gerade diese Frauen an. Gerade weil es den über 60-Jährigen oft an der nötigen Kraft mangelt, um sich entsprechend zur Wehr zu setzen, ist die richtige Technik von großer Bedeutung. Im Kurs lernen sie nun, wie sie durch lautes Schreien möglichst viel Aufmerksamkeit erwecken und einen Angreifer mit gezielten Schlägen in die Flucht schlagen können.</p>
<p>Dass Selbsthilfe dieser Art mehr als nötig ist, zeigen die Zahlen: Schätzungen zufolge kommt es allein in Kenia täglich zu 1240 sexuellen Übergriffen auf Frauen und Kinder!</p>
<p>Artikel bei tagesschau.de: http://www.tagesschau.de/ausland/omaslernenkaempfen100.html</p>
<p>Beitrag im Weltspiegel (8.03.2010): http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3951992</p>
<p>Internetseite des Vereins &#8220;I&#8217;m Worth Defending&#8221;: http://www.iwdkenya.net/</p>
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		<title>Aus drei mach eins &#8211; Umstrukturierungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit geplant</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Armbruster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusa]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[GTZ]]></category>
		<category><![CDATA[Inwent]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit steht vor einem Umstrukturierungsprozess. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet möchte Entwicklungsminister Dirk Nibel aus drei eins machen: Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (Inwent) sollen zusammengelegt werden. Die Fusion soll ein einheitliches Auftreten und Agieren in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen und für mehr Effizienz sorgen. Hinter der Umstrukturierung könne aber auch die Absicht stecken, die GTZ stärker zu kontrollieren. Deren Einfluss scheint vielen im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu groß geworden zu sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit steht vor einem Umstrukturierungsprozess. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet möchte Entwicklungsminister Dirk Nibel aus drei eins machen: Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (Inwent) sollen zusammengelegt werden. Die Fusion soll ein einheitliches Auftreten und Agieren in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ermöglichen und für mehr Effizienz sorgen. Hinter der Umstrukturierung könne aber auch die Absicht stecken, die GTZ stärker zu kontrollieren. Deren Einfluss scheint vielen im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu groß geworden zu sein.</p>
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		<title>&#8220;Arbeit an der Wurzel der Gesellschaft&#8221;</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/03/arbeit-an-der-wurzel-der-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 21:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane Wernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mikrokredite]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Bereich der Entwicklungshilfe gibt es viele verschiedene Formen der Unterstützung. In der Kritik steht dabei häufig, dass die Gelder die Menschen nicht unmittelbar erreichen und deshalb nur eine geringe Wirkung erzielen. Eine Form die jedoch deutliche Wirkung zeigt, gewinnt derzeit immer mehr an Bekanntheit und Wichtigkeit: Die Mikrokreditvergabe.
Die Non-Profit-Organisation Opportunity International vergibt seit nunmehr fast 40 Jahren Kleinkredite weltweit. Über zwei Millionen Menschen haben mittlerweile durch die Stiftung Kredite erhalten. Diese verhältnismäßig kleinen Beträge bedeuten für die Empfänger die Möglichkeit, sich eine eigene Unternehmung aufzubauen und den Lebensunterhalt für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bereich der Entwicklungshilfe gibt es viele verschiedene Formen der Unterstützung. In der Kritik steht dabei häufig, dass die Gelder die Menschen nicht unmittelbar erreichen und deshalb nur eine geringe Wirkung erzielen. Eine Form die jedoch deutliche Wirkung zeigt, gewinnt derzeit immer mehr an Bekanntheit und Wichtigkeit: Die Mikrokreditvergabe.</p>
<p>Die Non-Profit-Organisation Opportunity International vergibt seit nunmehr fast 40 Jahren Kleinkredite weltweit. Über zwei Millionen Menschen haben mittlerweile durch die Stiftung Kredite erhalten. Diese verhältnismäßig kleinen Beträge bedeuten für die Empfänger die Möglichkeit, sich eine eigene Unternehmung aufzubauen und den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien sichern zu können.</p>
<p>Aufgrund der steigenden Anzahl an Nachfragen zum Thema Mikrokredite hat Opportunity International nun das MikrofinanzWiki bereitgestellt. „ (…) Interessierte können dort alles finden, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, inklusive wichtiger Studien und auch kritischer Punkte. (…) Gerne möchten wir Interessierte einladen, am MikrofinanzWiki selber mitzuarbeiten, auch um es immer auf dem neusten Stand zu halten und die Thematik von verschiedenen Seiten zu beleuchten.“, so Stefan Knüppel, Vorsitzender von Opportunity International Deutschland im Interview mit weitblick.</p>
<p>Das Wiki bietet sowohl die Möglichkeit sich selbst zu informieren, als auch anderen Interessierten einen genaueren Einblick rund um das Thema der Mikrofinanzierung zu ermöglichen. Somit ist auch die aktive Mitarbeit der User gefordert. Zu finden ist das Nachschlagewerk unter <a href="http://www.mikrofinanzwiki.de/">http://www.mikrofinanzwiki.de/</a>.</p>
<p>Das gesamte Interview mit dem Vorsitzenden von Opportunity International Deutschland, Stefan Knüppel, gibt es <a href="http://www.entwicklungshilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Interview-OI.pdf">hier</a> .</p>
<p>Mehr Infos über Opportunity International gibt es unter  <a href="http://www.oid.org/">http://www.oid.org/</a> .</p>
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		<title>Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/03/afrika-wird-armregiert-oder-wie-man-afrika-wirklich-helfen-kann/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 20:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niv Nowbakht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Afrika wird arm regiert, so der Titel und es stimmt. Heute erzielt ganz Afrika das BIP von Belgien, so Seitz. Der Afrikaspezialist berichtet auf 250 Seiten von seinen Erfahrungen in der Entwicklungshilfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Empfehlenswert: Wer sich ernsthaft mit sinnvoller EWZ auseinander setzen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum.</strong></p>
<div id="attachment_794" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-medium wp-image-794" src="http://www.entwicklungshilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/seitz_buch-191x300.jpg" alt="Afrika wird arm regiert" width="175" height="275" /><p class="wp-caption-text">Afrika wird arm regiert</p></div>
<p><strong>Afrika wird arm regiert</strong>, so der Titel und es stimmt. Heute erzielt ganz Afrika das BIP von Belgien, so Seitz. Der Afrikaspezialist berichtet auf 250 Seiten von seinen Erfahrungen in der Entwicklungshilfe. Er berichtet über schädliche Budgethilfe, über Projekte die nicht kontrolliert werden, über fehlende Zielvorgaben. Er schreibt über sinnlose Vermarktung der Armut durch Popkonzerte, über Unterstützung von Diktatoren und dem Leid der Zivilbevölkerung. Er berichtet von mutigen Frauen, die in den meisten afrikanischen Staaten zu wenig Rechte haben.</p>
<p>Seitz spricht verschiedenste Problemfelder, von HIV bis Ölhandel, von Nord- bis Südafrika an. Dabei scheint es unvermeidlich, nicht zu sehr ins Detail gehen zu können. Teilweise kann Seitz die Komplexität der Sachverhalte nicht ausführlich darstellen. Für einen Überblick über die grundlegenden Probleme reicht es jedoch allemal. Seitz legt seine Argumente für den Laien verständlich dar, dabei spürt man das Herzblut und die lebenslange intensive Auseinandersetzung mit dem Problemfeld.</p>
<div id="attachment_795" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><img class="size-medium wp-image-795   " src="http://www.entwicklungshilfe-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/Bild-2-300x218.png" alt="Bild 2" width="167" height="118" /><p class="wp-caption-text">Volker Seitz </p></div>
<p>Dieses Buch macht traurig, und bei der Hälfte angekommen fragt man sich ob es überhaupt Lösungen gibt für die mannigfaltigen Probleme dieses Kontinents. Dann berichtet Seitz jedoch von Staaten, die demokratisch geführt werden, von Frauen in politischen Führungspositionen, von freien Wahlen, er nennt Beispiele wie Botswana, Mauritius, Benin, Ghana und Mali. Seitz fordert: <strong>Bildung fördern! </strong>Bildung und  Demokratie. Seitz appelliert zu handeln, er kritisiert  alte Strukturen und fordert effiziente Projekte mit Evaluation und Lerneffekt.</p>
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		<title>Kleinbauern in Gefahr</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/kleinbauern-in-gefahr/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Äthiopien. Wir sitzen am Straßenrand und schauen nach links. Ein Lastwagen rauscht heran, hinterlässt wenige Sekunden später eine riesige Staubwolke und brettert die Straße weiter hinunter. Von der anderen Seite sehen wir einen weiteren Lastwagen.  Auch er rattert vorbei, wirbelt den Staub auf und verschwindet schließlich in der Ferne. Ironisch wird dieses Szenario erst, wenn wir erwähnen, dass der erste Lastwagen vollbepackt mit Lebensmittelexporten und auf dem Weg ins Ausland ist, während der zweite LKW einer der zahlreichen Hilfsorganisationen angehört, die die Bevölkerung mit Nahrung versorgen.
Dieses Szenario ist nicht erfunden, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Äthiopien. Wir sitzen am Straßenrand und schauen nach links. Ein Lastwagen rauscht heran, hinterlässt wenige Sekunden später eine riesige Staubwolke und brettert die Straße weiter hinunter. Von der anderen Seite sehen wir einen weiteren Lastwagen.  Auch er rattert vorbei, wirbelt den Staub auf und verschwindet schließlich in der Ferne. Ironisch wird dieses Szenario erst, wenn wir erwähnen, dass der erste Lastwagen vollbepackt mit Lebensmittelexporten und auf dem Weg ins Ausland ist, während der zweite LKW einer der zahlreichen Hilfsorganisationen angehört, die die Bevölkerung mit Nahrung versorgen.</p>
<p>Dieses Szenario ist nicht erfunden, sondern eine Folge des „land grabbing“, ein Trend, den Bartholomäus Grill in seinem Artikel „Überall in Afrika“, erschienen am 11. Februar 2010 in DIE ZEIT, schildert.</p>
<p>Steigende Lebensmittelpreise und die hohe Nachfrage nach Biosprit – auf einmal stehen Afrikas Nutzflächen hoch im Kurs. Während ausländische Investoren auf Schnäppchenjagd gehen und für einen Pachtzins von drei bis zehn Dollar pro Hektar eine Fläche nach der nächsten erwerben, stehen Afrikas Kleinbauern vor dem Ruin. Sie haben keine Chance mit den Maschinen und Düngemitteln der ausländischen Käufer zu konkurrieren und laufen Gefahr, von ihrem Land (das oftmals nicht das eigene ist, sondern wie in Äthiopien dem Staat gehört) vertrieben zu werden. Ähnlichkeiten zur Plantagenwirtschaft des Kolonialismus sind nicht zu übersehen, auch wenn Afrika diesmal selbst die Weichen für diese Entwicklung stellt. Aber es sind mal wieder ausschließlich die afrikanischen Eliten, die neben den ausländischen Investoren vom „Landrausch“ profitieren, Bestechungsgelder sind keine Seltenheit. Die Kleinbauern hingegen sind nicht einmal mehr in den abgelegensten Landteilen sicher und pflügen ihre Felder bereits in der düsteren Erwartung, dass auch ihnen ihr Land bald genommen wird.</p>
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		<title>Sündigen mit erhobenem Zeigefinger</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/sundigen-mit-erhobenem-zeigefinger/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Rinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensethik]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland will &#8220;grüner&#8221; werden. Die Nachhaltigkeit spielt bei Unternehmen eine immer größere Rolle, auch das Image soll davon geprägt werden. McDonalds, Siemens und BMW wollen gerne als faire und ökologisch denkende Arbeitgeber wahrgenommen werden und auch der Kunde achtet stärker auf Unternehmensverantwortung beim Kauf von Waren. Doch was ist eigentlich mit dem größten Arbeitgeber und Konsumenten in Deutschland? Was ist mit dem Staat?
Dieser kümmert sich wenig um Mindeststandards, er konsumiert billig &#8211; um jeden Preis! Waren sollen so günstig wie möglich sein, egal ob es um die Computer für die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland will &#8220;grüner&#8221; werden. Die Nachhaltigkeit spielt bei Unternehmen eine immer größere Rolle, auch das Image soll davon geprägt werden. McDonalds, Siemens und BMW wollen gerne als faire und ökologisch denkende Arbeitgeber wahrgenommen werden und auch der Kunde achtet stärker auf Unternehmensverantwortung beim Kauf von Waren. Doch was ist eigentlich mit dem größten Arbeitgeber und Konsumenten in Deutschland? Was ist mit dem Staat?</p>
<p>Dieser kümmert sich wenig um Mindeststandards, er konsumiert billig &#8211; um jeden Preis! Waren sollen so günstig wie möglich sein, egal ob es um die Computer für die Arbeitsagenturen geht, die Sportanzüge für die Polizei oder das Papier für die Büros.  Hunderte Milliarden gibt der Staat jedes Jahr für Waren und Dienstleistungen aus &#8211; unter welchen Bedingungen sie entstehen, interessiert ihn nur selten.</p>
<p>Dies sieht man besonders deutlich auf der Internetseite www.bund.de, wo die Ausschreibungen des Staates zu finden sind. Anforderungen an soziale oder ökologische Mindeststandards findet man hingegen nur selten. Dabei gibt es in Deutschland seit April 2009 ein Gesetz, dass es den Verantwortlichen ermöglicht Staatsaufträge an soziale und ökologische Bedingungen zu knüpfen, genutzt wird dies jedoch nur selten. Lediglich Bremen nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und fordert bei der Auftragsvergabe einen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde für die Beschäftigten</p>
<p>Bürgerrechts- und Verbraucherorganisationen fordern schon lange ein Umdenken des Staates, der sich international immer als Klimavorreiter stilisiert und gerne als Vorbild wahrgenommen werden möchte. Bislang jedoch (weitestgehend) vergeblich.</p>
<p>Den ganzen Artikel lesen Sie auf: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,678394,00.html</p>
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		<title>Deutschland leistet zu niedrige Entwicklungshilfezahlungen</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/deutschland-leistet-zu-niedrige-entwicklungshilfezahlungen/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 21:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sina Scherer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz der vor 5 Jahren auf dem G-8 Entwicklungsgipfel im schottischen Gleneagles zugesicherter Entwicklungshilfezahlungen, werden einige Geldgeberlaender, darunter auch Deutschland 21 Milliarden Dollar weniger an Entwicklungshilfe in Afrika investieren koennen.
 Nach Angaben der OECD- Staaten, die fuer die Demokratisierung und die wirtschaftliche Gleichverteilung weltweit zustaendig sind, haben die sieben fuehrenden Industrienationen und Russland  auf dem G-8 Entwicklungsgipfel 2005 eine Verdopplung der Entwicklungsgelder zugesichert, die sie nicht einhalten koennen. Praktisch gesehen, koennen von den in Gleaneagles beschlossenen 25 Millionen nur 12 Millionen Dollar in den Aufbau Afrikas investiert werden.
Mit den insgesamt fehlenden  21 Milliarden Dollar ließen sich der Schulbesuch aller bisher von Bildung ausgeschlossener Kinder finanzieren. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der vor 5 Jahren auf dem G-8 Entwicklungsgipfel im schottischen Gleneagles zugesicherter Entwicklungshilfezahlungen, werden einige Geldgeberlaender, darunter auch Deutschland 21 Milliarden Dollar weniger an Entwicklungshilfe in Afrika investieren koennen.</p>
<p> Nach Angaben der OECD- Staaten, die fuer die Demokratisierung und die wirtschaftliche Gleichverteilung weltweit zustaendig sind, haben die sieben fuehrenden Industrienationen und Russland  auf dem G-8 Entwicklungsgipfel 2005 eine Verdopplung der Entwicklungsgelder zugesichert, die sie nicht einhalten koennen. Praktisch gesehen, koennen von den in Gleaneagles beschlossenen 25 Millionen nur 12 Millionen Dollar in den Aufbau Afrikas investiert werden.</p>
<p>Mit den insgesamt fehlenden  21 Milliarden Dollar ließen sich der Schulbesuch aller bisher von Bildung ausgeschlossener Kinder finanzieren.</p>
<p>Besonders Deutschland ist im Zuge dieser fehlenden Unterstuetzung in die Kritik geraten. Anstatt der jaehrlich vorgesehenen Investition von 0,51 Prozent des Brutto- Inlands-Produktes, liegt Deutschland in diesem Jahr durch die Finanzkrise und den innerpolitischen Haushaltsentwurf  nur bei einer Entwicklungszahlung von 0,4 Prozent des BIPs. Kritiker befuerchten, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren die fuer 2015 angesetzten 0,71 Prozent nicht erfuellen koennen wird.  Aber nicht nur der deutschen Politik wird mangeldes Engagement zugeschrieben, auch Frankreich, Italien, Österreich und Portugal sowie das völlig überschuldete Griechenland halten der OECD zufolge ihre Zusagen nicht ein.</p>
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		<item>
		<title>Niebels spezielles Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/niebels-spezielles-verstandnis-von-entwicklungszusammenarbeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Armbruster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerium für wirtschaftliche ZUsammenarbeit und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Niebel]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungsminister Dirk Niebel scheint ein Mann zu sein, der gerne hilft und andere unterstützt. Das ist an sich lobenswert und scheint gut zu seinem Posten im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu passen. Allerdings nur auf den ersten Blick – denn die erwähnte Unterstützung erfahren alte Parteifreunde seinerseits und zwar in Form von Posten im Ministerium. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, besetze Niebel in den vergangenen Wochen zehn Stellen mit externen Leuten, die bislang wenig mit Entwicklungszusammenarbeit am Hut hatten. Recht prekär erscheint dabei vor allem der neue Vorstand ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entwicklungsminister Dirk Niebel scheint ein Mann zu sein, der gerne hilft und andere unterstützt. Das ist an sich lobenswert und scheint gut zu seinem Posten im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu passen. Allerdings nur auf den ersten Blick – denn die erwähnte Unterstützung erfahren alte Parteifreunde seinerseits und zwar in Form von Posten im Ministerium. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, besetze Niebel in den vergangenen Wochen zehn Stellen mit externen Leuten, die bislang wenig mit Entwicklungszusammenarbeit am Hut hatten. Recht prekär erscheint dabei vor allem der neue Vorstand der Abteilung 03, die für Afrika und Nahost zuständig ist: Oberst Friedel H. Eggelmeyer, ein alter Bundeswehr-Kamerad Niebels, soll diese ab März leiten. Dabei werden Eggelmeyer pikante Verbindungen zu Afrika nachgesagt. Er war einst Kommandeur des berüchtigten Panzerbataillons 33. Vor drei Jahren kam heraus, dass in dem Bataillon alte Wehrmachtssymbole als Verbandsabzeichen verwendet wurden.<br />
Überhaupt, so heißt es in dem Artikel weiter, sieht es so aus, als ob Niebel sich im Ministerium geirrt habe und sich im Verteidigungsministerium wähne. Alleine sein Auftritt auf seiner jüngsten Afrika-Reise  war irritierend: Stets trug er dort bei offiziellen Anlässen eine Bundeswehr-Kappe und dazu eine verspiegelte Sonnenbrille. Er sei in dieser martialischen Aufmachung von lokalen Despoten kaum zu unterscheiden gewesen.<br />
Den ganzen Artikel auf: http://www.sueddeutsche.de/politik/402/503623/text/</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Keep the Promise&#8221;</title>
		<link>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/keep-the-promise/</link>
		<comments>http://www.entwicklungshilfe-blog.de/2010/02/keep-the-promise/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 12:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane Wernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrokredite]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2000 haben sich 191 Regierungen für die Bekämpfung der acht größten Probleme in den Entwicklungsländern ausgesprochen. Bis 2015, so hieß es damals, soll unter anderem  die Ausbreitung von AIDS gestoppt sein und jedes Kind soll Zugang zur primären Schulausbildung haben. Diese sind zwei Unterpunkte der acht Milleniumsziele oder auch MDGs (Millenium Developing Goals).
In diesem Zusammenhang gibt es nun auf Youtube acht Kurzfilme von acht namenhaften Regisseuren aus aller Welt zu sehen- jeder thematisiert ein MDG. Auch der deutsche Regisseur Wim Wenders hat bei dem Projekt Film 8 mitgewirkt. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2000 haben sich 191 Regierungen für die Bekämpfung der acht größten Probleme in den Entwicklungsländern ausgesprochen. Bis 2015, so hieß es damals, soll unter anderem  die Ausbreitung von AIDS gestoppt sein und jedes Kind soll Zugang zur primären Schulausbildung haben. Diese sind zwei Unterpunkte der acht Milleniumsziele oder auch MDGs (Millenium Developing Goals).</p>
<p>In diesem Zusammenhang gibt es nun auf Youtube acht Kurzfilme von acht namenhaften Regisseuren aus aller Welt zu sehen- jeder thematisiert ein MDG. Auch der deutsche Regisseur Wim Wenders hat bei dem Projekt Film 8 mitgewirkt. Sein Beitrag behandelt das Ziel des Aufbaus einer globalen Partnerschaft für Entwicklung. Der Kurzfilm spielt in einer Nachrichtenredaktion im Jahr 2007 zu dem Zeitpunkt als der G8- Gipfel in Heiligendamm stattfand- genau zur Halbzeit der Milleniumsziele.</p>
<p>Thematisiert werden die Entstehung und das Prinzip der Mikrokreditvergabe, unter anderem von Mohammed Yunus persönlich.  Darüber hinaus macht der Film jedoch vor allem auf bewegende Art und Weise deutlich, wie die Medien viele Informationen über Entwicklungsländer so aufbereiten, dass sie mit den gefestigten Ansichten der Industriestaaten über die Menschen und die Lage dort übereinstimmen und dabei außer Acht gelassen wird, die Betroffen selber zu Wort kommen zu lassen um ein echtes Bild von der Situation zu erhalten. Diese Perspektive ermöglicht in dem Film einen ganz neuen Eindruck- und bewirkt möglicherweise beim einen oder anderen Zuschauer einen kleinen Aha Moment.</p>
<p>Ein wirklich gelungenes Projekt, nicht nur den Informationsgehalt, sondern auch die Machart betreffend! Speziell dieser Beitrag, aber auch die anderen Kurzfilme sind absolut empfehlenswert.</p>
<p>Zu sehen auf: <a href="http://www.letempspresse.org">http://www.youtube.com/letempspresse</a></p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.letempspresse.org/">http://www.letempspresse.org</a></p>
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		<title>Komm, wir bauen eine Stadt!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 17:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kann die Armut in den Entwicklungsländern bekämpft werden? Wohin mit den drei Millionen Menschen, die in den nächsten Jahrzehnten in den Städten nach einem Zuhause suchen und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht über die Slums der Stadtränder herauskommen werden?
Pauschale Antworten auf diese zentralen Fragen gibt es nicht, die Vorschläge sind vielfältig. Der US-Ökonom Paul Romer hat eine eigene  Idee:  Er möchte in den Entwicklungsländern ganze Städte errichten. Die Fläche dafür stellen die Entwicklungsländer, die politische, rechtliche und wirtschaftliche Führung hingegen übernehmen die Industriestaaten.
Er spinnt seine Idee weiter: Vernünftige Rahmenbedingungen würden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann die Armut in den Entwicklungsländern bekämpft werden? Wohin mit den drei Millionen Menschen, die in den nächsten Jahrzehnten in den Städten nach einem Zuhause suchen und aller Wahrscheinlichkeit nach nicht über die Slums der Stadtränder herauskommen werden?</p>
<p>Pauschale Antworten auf diese zentralen Fragen gibt es nicht, die Vorschläge sind vielfältig. Der US-Ökonom Paul Romer hat eine eigene  Idee:  Er möchte in den Entwicklungsländern ganze Städte errichten. Die Fläche dafür stellen die Entwicklungsländer, die politische, rechtliche und wirtschaftliche Führung hingegen übernehmen die Industriestaaten.</p>
<p>Er spinnt seine Idee weiter: Vernünftige Rahmenbedingungen würden Investoren anlocken, an denen es den Entwicklungsländern aufgrund politischer Instabilität oft mangele. Und Investoren bedeuteten Fortschritt und Entwicklung. Gelänge es zudem, alle Beteiligten – Bewohner, Investoren und Arbeitgeber -  mithilfe der entsprechenden Rahmenbedingungen zufrieden zu stimmen, so würde es auch keine Rolle spielen, dass die Städter selbst kein Recht auf demokratische Wahlen hätten. Denn die politische Führung würde das Industrieland bestimmen. Als Vorbild dient Hongkong, Guantanamo Bay wäre Romers Wunschkandidat für eine erste Stadt.</p>
<p>Den Vorwurf des Neo-Kolonialismus weist er entschieden zurück, schließlich würde das Konzept auf Freiwilligkeit basieren. Jedem sei es selbst überlassen, sich für oder gegen einen Umzug in eine „Charter City“ zu entscheiden. Insbesondere Deutschland wäre nach Romer prädestiniert für die Etablierung solcher Städte.  Kritische Stimmen sprechen dennoch von „Entwicklungsdiktatur“ und „Science Fiction“. Abgesehen von den horrenden Kosten sei die Idee überholt und alles andere als zeitgemäß. Auch Romer selbst ist kritisch, hält die Erfolgsaussichten aber gleichzeitig für zu hoch, um die Idee zu verwerfen.</p>
<p>Den vollständigen Artikel findet ihr bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,668449,00.html</p>
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