Beiträge des Monats Januar 2010
Aktuell, Entwicklungspolitik »
In den vergangenen Monaten hat der ecuadorianische Wirtschaftswissenschaftler Alberto Acosta (61) eine neue Wertedebatte angestoßen, in der erstmals dem Regenwald und den andinen Ureinwohnern ein besonderer Stellenwert beigemessen wird. Generell fordert der ehemalige Energieminister ein neues Denken in der Wirtschaft.
Acosta, der in Köln studiert hat und Attaché an der Botschaft in Bonn war, hat das Leben in einem der reichsten und einem der ärmsten Länder der Erde kennen gelernt. Vor allem weiß er aber um die unterschiedlichen Vorstellungen von Glück: Während im Kapitalismus die Anhäufung von Gütern zu einem guten …
Allgemein »
Seit dem Erdbeben am 12. Januar 2010 überhäufen sich die Nachrichten aus Haiti. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt stündlich, die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende. In den Medien ist der Inselstaat momentan so präsent wie noch nie, eine Meldung jagt die nächste und Korrespondenten sind bemüht, einen Eindruck der Lage vor Ort zu vermitteln.
Doch wie stand es eigentlich vor der schrecklichen Katastrophe um Haiti?
Christophe Wargny zeichnet in seinem Artikel „Ein Dollar am Tag und ein Handy“ (2008) (nachzulesen unter http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Haiti/handy.html ) ein anschauliches Bild des einzigen Landes des amerikanischen …
Allgemein »
„Frieden“ – das ist es, was afghanische Flüchtlingskinder sich am meisten wünschen. Fast die Hälfte von insgesamt 1.400 befragten Kindern aus den Flüchtlingslagern Barek-Ab in den afghanischen Provinzen Kabul und Parwan wünschen sich nichts sehnlicher, als dass Krieg und Gewalt endlich ein Ende finden. Befragt wurden die Kinder von der internationalen Hilfsorganisation Kinderberg International e.V., die zwischen November 2007 und Februar 2008 insgesamt vier Suppenküchen in den Flüchtlingslagern Barek-Ab einrichtete. Neben dem Austeilen von warmen Mahlzeiten wurden die schulreifen Kinder dort nach ihren Wünschen gefragt. Der Sehnsucht nach Frieden folgen …
Aktuell »
Immer, wenn ein neues Kabinett vorgestellt wird, gibt es Überraschungen, Lob und natürlich auch Kritik. Eine der größten Überraschungen der neuen Regierung war mit Sicherheit die Ernennung Dirk Niebels zum Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Dirk Niebel? War das nicht einer derjenigen, die unlängst die Abschaffung eben dieses Ministeriums gefordert hatten? Und war das nicht derjenige, der populistische Forderungen geäußert hat wie “Wir brauchen erst in Deutschland Lehrer und dann in Afrika”? Die Antworten darauf lauten “Ja” und “Ja”! Von daher überrascht es nicht, dass aus Verwunderung schnell harsche Kritik …






