Beiträge des Monats Dezember 2009
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Da ja Entwicklungshilfe gerne von Kritikern als gescheitert bezeichnet wird, hier eine generelle Auflistung der Welthungerhilfe einiger positiver Entwicklungen in Entwicklungsländern:
60% Prozent der Menschen in Afrika haben Zugang zu sauberem Trinkwasser (vgl. 1970 waren es 25%)
Polio und Pocken sind ausgerottet
Die Einschulungsrate von Sekundarschulen stieg von 5% auf 30%
Die Kindersterblichkeit sank zwischen 1960 und 2004 von 22 auf 8,7 Prozent
Die Lebenserwartung ist in den Entwicklungsländern zwischen 1955 und 2005 von 41 auf 63 Jahre gestiegen
1960 konnten 46 Prozent der Erwachsenen in den Entwicklungsländern lesen und schreiben, 2004 waren es 76 …
Entwicklungspolitik »
Hamburg, den 14. Dezember 2009. Wie am vergangenen Wochenende bekannt wurde, sollen noch in diesem Monat etwa 350 Mädchen im North Rift Valley/Kenia der Verstümmelung ihrer Genitalien unterzogen werden.
Nach Angaben von Anti-FGM-Gruppen wurden bereits 140 minderjährige Mädchen im West Pokot District in der letzten Woche Opfer der Verstümmelungen.
Die kenianische Regierung duldet die Verstümmelungen bislang stillschweigend und greift nicht ein, obwohl Genitalverstümmelungen seit 2001 offiziell verboten sind. Die Regierung handelt damit nicht nur gegen das eigene Gesetz, sondern auch gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die sie bereits 1990 ratifiziert hat.
Laut Bundesregierung folgt die …
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Beim Klimaschutz ist erstmals ein Schwellenland Vorreiter! Im neuesten Klimaschutz-Index 2010, den Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe am Montag in Kopenhagen vorstellten, konnte Brasilien vom achten auf den vierten Platz klettern – und überholte damit den langjährigen Vorreiter Schweden (5. Platz). “Die ersten drei Plätze des Rankings blieben – wie im letzten Jahr – frei. Erneut hat noch kein Land den Pfad zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels eingeschlagen”, erklärte Jan Burck, Referent für den Klimaschutz-Index bei Germanwatch.
Deutschland rutschte vom fünften auf den siebten Platz ab; die USA …
Randbemerkungen »
Die Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung bloggen live aus Kopenagen über den Stand der Klimaverhandlungen. Dabei behalten sie vor allem die Interessen der Entwicklungsländer im Blick. Besonders empfehlenswert: Die Analyse des am Freitag vorgelegten Vertragsentwurfes:
http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/was-ist-faul-an-den-beiden-verhandlungstexten-die-jetzt-vorliegen/#more-3725
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Entwicklungshilfe ist gemeinhin eine Aufgabe der reichen westlichen Staaten und NGOs, doch welche Rolle spielen eigentlich private Investoren? Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet unter dem Titel “Jetzt sollen die Kapitalisten Afrika retten” über Wirtschaftswachstum in Subsahara Afrika. Der Zeitung zufolge haben sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stabilisiert und die Länder für private Investoren attraktiv gemacht. Dabei haben es Investoren aus Ländern wie China zwar auch auf Rohstoffe abgesehen, einige Investoren denken aber weiter und investieren in lokale Geschäftsideen und Finanzdienstleistungen…ob die Staaten jenseits der Sahara …
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“Favelas, Bustees, Barrios Populares, Shanty Towns, Ghettos, informelle Siedlungen oder einfach Elendsviertel: Es gibt viele Namen für Slums und es gibt sie überall auf der Welt. [...] Heute leben Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Menschen in rund 200.000 Slums weltweit. Ihre Anzahl wächst rasant: Bis 2030 sollen es bereits zwei Milliarden Menschen sein.” (Amnesty Inernational)
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Gute Nachrichten aus Brüssel: Beim dortigen EU-Gipfeltreffen haben die europäischen Staats- und Regierungschefs den Entwicklungsländern erstmals konkrete Finanzhilfen für den Klimaschutz in Aussicht gestellt. Von 2010 bis 2012 will die EU jährlich rund 2,4 Milliarden Euro bereitstellen. Sie unterstrich außerdem ihre Bereitschaft ab 2020 bis zu 30 Milliarden Euro pro Jahr für Entwicklungs- und Schwellenländer zur Verfügung zu stellen.
Im Gegenzug fordert die EU von den USA und China nun ebenfalls feste Zusagen im Kampf gegen den Klimawandel. Um dieses Ziel zu erreichen werden in der nächsten Woche alle 27 europäischen …
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Wusstet ihr, dass nach Einschätzung der WHO bis zu 50% aller Medikamente, die in den Entwicklungsländern auf den Markt kommen, gefälscht sind?
Volker Seitz, Botschafter, „Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann“, dtv Juli 2009 (dritte Auflage November 2009)
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Botsuana hatte im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten ein sehr hohes Wirtschaftswachstum von ca. 9 %. Leider hat es in den letzten Jahren etwas abgenommen. Nichtsdestotrotz wurde es von einem der ärmsten Länder der Erde zu einem Land mit mittlerem Einkommen. Nebenbei hat Botsuana das höchste Kredit-Rating in Afrika.
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Einhaltung der Menschenrechte muss Prüfstein in der
Entwicklungszusammenarbeit werden!
Am Internationalen Tag der Menschenrechte erinnert das Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ daran, dass es ohne die „Einhaltung der Menschenrechte keine nachhaltige Entwicklung geben kann und ruft zur pro-aktiven Umsetzung der Menschenrechte in Entwicklungshilfeprojekten auf.
Nachhaltige Entwicklung ist das erklärte Ziel der staatlichen und nichtstaatlichen Entwick-lungszusammenarbeit. Von einem wirtschaftlichen Verständnis leitet sich der Anspruch ab, die finanziellen und materiellen Mitteil zur Erreichung dieses Ziels effizient, d.h. mit größt-möglichem Nutzen einzusetzen. Das bedeutet, die Einhaltung der grundlegendsten Men-schenrechte – als Grundlage für Entwicklung …






