Adventskalender – 24. Dezember
Eine Katastrophe als Chance für einen Neuanfang – heute, fünf Jahre nach dem Tsunami im Indischen Ozean hat sich für die Bewohner der betroffenen Regionen vieles verbessert. Die riesige Flutwelle forderte am 26. Dezember 2004 circa 228.000 Todesopfer und machte 1,5 Millionen Menschen obdachlos. Am stärksten betroffen waren die indonesischen Insel Sumatra, Sri Lanka und Südindien. Nach Einschätzung des “Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe“ (bestehend aus dem Deutschen Caritasverband, dem Deutschen Roten Kreuz, der Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland) hat sich die die Situation der ärmsten Familien in den meisten betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert. Insgesamt 330,8 Millionen Euro an Spendengelder flossen in die Not- und Wiederaufbauhilfe. So konnte die Qualität der Schulen, der Gesundheitseinrichtungen und der Wasserversorgung angehoben werden; alleine in Indonesien baute UNICEF 291 neue erdbebensichere Schulen. In der indonesischen Region Banda Aceh, die lange von einem Bürgerkrieg beherrscht wurde, hat der Tsunami als niemanden verschonende Katastrophe die Menschen vereint und zu Gesprächen zwischen der indonesischen Regierung und der Unabhängigkeitsbewegung GAM geführt.
Die Autoren vom Entwicklungshilfe-Blog wünschen allen Lesern schöne und besinnliche Weihnachten.
















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