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Trotz Finanzkrise mehr Geld für Entwicklungshilfe

18 Juni 2009 Robert Jaenisch Keine Kommentare PDF Drucken

Finanzkrise und Rezession drohen vielen Menschen weltweit mit Kurzarbeit oder sogar der Kündigung. Auch bei den Deutschen bedeutet die aktuelle Lage oft weniger Geld in den Taschen und eine Einschränkung der Ausgaben. Wir haben gelernt, das (Rettungs)Schirme teurer sein können, als wir je zu geträumen gewagt hätten. Selbst der Staat verpflichtet sich ab 2015 zum "zwangs" Sparen per Grundgesetz. Da liegt es nahe bei Themen wie z. B. der Entwicklungshilfe zu streichen und das Geld "besser" selbst zu verwenden.

Warum auch sollten wir unser Geld verschenken? – Warum in Entwicklungshilfe investieren? Eine mögliche Antwort gibt ein kurzer Beitrag bei Spiegel-Online zum Thema Kinderarmut:

So zitiert Spiegel-Online.de die Kanzlerin mit dem Satz: "Die Hilfe ist wichtig, um Sicherheitsrisiken zu bändigen."

Neben weitreichenden strategischen Erwägungen spielt aber auch Humanität und Solidarität eine große Rolle.

Weiter wird geschrieben:

Merkel erinnerte daran, dass weltweit 600 Millionen Kinder in absoluter Armut lebten. Kinder- und Jugendförderung sei aber "kein Gnadenakt, sondern eine Frage der Menschlichkeit".

Ich freue mich, das selbst in schwierigen Zeiten nicht vergessen wird, auf welchem Wohlstands-Level wir uns im weltweitem Vergleich bewegen. Wenn nicht wir ein Stück weit Verantwortung übernehmen, wer dann?

Der vollständige Artikel bei Spiegel.de: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,615988,00.html

Stand: 27.03.2009

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