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Beiträge des Monats Juni 2009

Mikrokredite »

[25 Jun 2009 | Juliane Wernhard | Keine Kommentare | ]

Seit der Gründung der Grameen-Bank nehmen immer mehr Unternehmer die Idee der Mikrokredite auf. Gerade in Entwicklungsländern  ist genau dieser Weg die wahrscheinlich effektivste Maßnahme, um das Wirtschaftswachstum langfristig anzukurbeln.
Die Idee für eine neue Form der Vergabe von Mikrokrediten hatte vor etwa drei Jahren der Däne Mads Kjær und gründete die virtuelle Vermittlungsagentur MyC4.
Hier haben afrikanische Kleinunternehmer die Möglichkeit, Kleinkredite zu erhalten. Rund hundert Unternehmer stellen sich auf der Seite mit Foto und Geschäftsidee vor. Die Investoren entscheiden sich für einen Begünstigten, dem der Kredit gewährt werden soll.
Soweit so bekannt. …

Allgemein »

[20 Jun 2009 | Robert Jaenisch | Keine Kommentare | ]
UNO-Flüchtlingstag: Live-Bilder aus Lagern

Am heutigen Tag – dem UNO-Weltflüchtlingstag – macht UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon mit einer besonderen Aktion auf die Lage der weltweit ca. 42 Millionen Flüchtlingen aufmerksam. Dazu senden die Vereinten Nationen am heutigen Samtag ab 16 Uhr MESZ live Bilder aus den Flüchtlingscamps von drei Kontinenten.
In einem Artikel der SF-Tagesschau wird Ban wie folgt zitiert:

«Das Motto des diesjährigen Weltflüchtlingstags, ‘Echte Menschen, echte Probleme’, unterstreicht wie viel die Flüchtlinge verloren haben – sogar ihre Heimatländer – und wie sehr die humanitäre Gemeinschaft ihnen helfen muss»

Die Aktion wird in einer Kooperation mit Google …

Entwicklungspolitik »

[18 Jun 2009 | Robert Jaenisch | Keine Kommentare | ]
Trotz Finanzkrise mehr Geld für Entwicklungshilfe

Finanzkrise und Rezession drohen vielen Menschen weltweit mit Kurzarbeit oder sogar der Kündigung. Auch bei den Deutschen bedeutet die aktuelle Lage oft weniger Geld in den Taschen und eine Einschränkung der Ausgaben. Wir haben gelernt, das (Rettungs)Schirme teurer sein können, als wir je zu geträumen gewagt hätten. Selbst der Staat verpflichtet sich ab 2015 zum "zwangs" Sparen per Grundgesetz. Da liegt es nahe bei Themen wie z. B. der Entwicklungshilfe zu streichen und das Geld "besser" selbst zu verwenden.
Warum auch sollten wir unser Geld verschenken? – Warum in Entwicklungshilfe investieren? …

Entwicklungspolitik »

[17 Jun 2009 | Moritz Rüller | Keine Kommentare | ]

FAO und OECD legen Agrarausblick vor
Nahrungsmittel werden weltweit wieder teurer
Vor allem in vielen Entwicklungsländern könnten die Nahrungsmittelpreise einer Studie zufolge in den kommenden Jahren weiter steigen. Im Vergleich zu den Durchschnittspreisen von 1997 bis 2006 würden sich viele Lebensmittel verteuern, schreiben die Welternährungsorganisation FAO und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem Agrarausblick 2009 bis 2018. So werde der Preis für Getreide in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich um zehn bis 20 Prozent und der für Pflanzenöle um mehr als 30 Prozent zunehmen. Preisstabil blieben dagegen Rind-, Schweine und Geflügelfleisch. Zwar hätten sich die Lebensmittelpreise von den Höchstständen Anfang 2008 entfernt, aber ein Rückgang auf die Durchschnittswerte sei nicht zu erwarten. FAO und OECD hielten zudem starke Preisschwankungen ähnlich denen von 2008 auch künftig für möglich.

Bildungsgerechtigkeit »

[17 Jun 2009 | Lisa Armbruster | Keine Kommentare | ]

 
"Bildungsstreik" – an diesem Schlagwort kommt diese Woche kaum einer vorbei. Über die Wortwahl lässt sich diskutieren, ebenso wie über einzelne Forderungen. Fest steht aber: Auch in Deutschland läuft mit es mit der Bildung keineswegs so rund, wie man es sich wünschen würde.
Im Dezember vergangenen Jahres gab es zu diesem Thema eine Ausgabe von "Aus Politik und Zeitgeschichte" – das ist die Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament", die – wie der Name schon sagt – vom Deutschen Bundestag herausgegeben wird.       Unter dem Titel "Bildung und Chancen" wurden sechs Artikel veröffentlicht, …

Allgemein »

[15 Jun 2009 | Robert Jaenisch | Keine Kommentare | ]
Iran – Sozial Web zeigt seine Stärke

Nachdem im Iran am Wochende eine staatliche Internet-Zensur verhängt wurde, berichtet Spiegel.de heute darüber, das Web-Dienste wie z.B. Twitter, YouTube und Flickr von Protestgruppen genutzt werden können.
Durch das Internet ist es möglich sich im Sekunden Takt über das aktuelle Geschehen zu informieren. Iranische Nutzer tauschen über Twitter Informationen zu Kundgebungen aus und zeigen auf Youtube Bilder von den Demonstationszügen.
Weiter schreibt der Spiegel:

Welche der Informationen authentisch ist oder nicht – das ist zumindest für die Protestierenden im Land zweitrangig. Sie nutzen die Sozialen Medien eher als Kommunikations- denn als Propagandaplattform. In …

Unternehmensethik »

[14 Jun 2009 | Ute Jacob | Keine Kommentare | ]

Warum interessieren sich mehr und mehr Unternehmen für CSR? Wird damit nicht nur das Ziel verfolgt, das Unternehmensimage zu polieren? Häufig hört man diese Meinung, wenn von sozialem Engagement von Unternehmen gesprochen wird. Dass sowohl Gewinne möglich sind, als auch den Welthunger zu bekämpfen, zeigt z.B. BASF. Das Unternehmen entwickelt Produkte für die Armen und erschließt damit neue Märkte, die zudem auch noch krisensicher sind. Zum Beispiel wurde ein Speiseöl entwickelt, das mit Vitamin A angereichert wird, um der Mangelernährung entgegen zu wirken. Außerdem werden in Afrika auch Handys für …

Unternehmensethik »

[6 Jun 2009 | Juliane Wernhard | Keine Kommentare | ]

Inwiefern hat sich die Rolle der Unternehmen innerhalb der Gesellschaft verändert? Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf die Verantwortungsbereiche der Unternehmen?
Der Begriff Corporate Social Responisbilty ist mit solchen Fragen eng verknüpft und nimmt heutzutage immer mehr an Bedeutung zu. Hier ein grundlegender Überblick zu dieser Thematik: 
„Im Zuge ihres wirtschaftlichen Handelns werden Unternehmen bei internationalen Aktivitäten vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern mit besonderen ökonomischen, politischen und sozialen Herausforderungen konfrontiert wie etwa Armut, unzureichender medizinischer Versorgung oder Bildungsdefiziten.
Mangelnde staatliche Problemlösungskompetenz erhöht in weniger entwickelten Ländern den Einfluss und die Verantwortung der …